((Update)) BYOD: Aktuelle Studien, Zahlen, Daten, Fakten

Verfasst am 5. Jul. 2013 von | Kategorie: BYOD, Mobility

Als Hintergrund zum unserem neuen Themenschwerpunkt haben wir einige aktuelle Studien, Umfragen, Dokumente und Statistiken rund um „Bring your own device“ (BYOD) zusammengestellt. Die Liste wird künftig immer wieder aktualisiert.

 

Studie von Aruba Networks (veröffentlicht im Juli 2013)

Für die Studie „Employees tell the truth about your company’s data“ wurden zwei Umfragen mit insgesamt 3.500 Teilnehmern aus Deutschland, Frankreich, Spanien, dem Vereinigten Königreich, Saudi Arabien, den Vereinigten Arabischen Emiraten und den USA durchgeführt. Einige der wichtigsten Ergebnisse:

  • 45 Prozent der Umfrageteilnehmer aus Europa haben Angst um die Sicherheit ihrer persönlichen Daten, wenn sie ein privates Endgerät am Arbeitsplatz einsetzen.
  • 44 Prozent der deutschen Umfrageteilnehmer sagen, dass ihre IT-Abteilung nichts unternimmt, um Unternehmensdaten und Anwendungen auf privaten Geräten zu schützen.
  • 15 Prozent der europäischen Arbeitnehmer nutzen ein privates Mobilgerät für berufliche Zwecke, ohne dass ihr Arbeitgeber davon weiß.

Die Studie von Aruba Networks herunterladen

 

Citrix-Studie „Work ist not a Place“ (Juni 2013)

Im April 2013 befragte Citrix Führungskräfte aus Unternehmen mit bis zu 250 Mitarbeitern zum Thema „Mobiles Arbeiten“.

  • Kleine und mittelständische Unternehmen aus Deutschland sind im europäischen und weltweiten Vergleich Vorreiter bei der Einführung mobiler Arbeitsmodelle. 87% der befragten Unternehmen haben bereits Regelungen zur freien Arbeitsgestaltung.
  • Die treibende Kraft bei der Einführung privater mobiler Endgeräte für Arbeitszwecke sind in Deutschland Geschäftsführer und leitende Angestellte.
  • 64 Prozent der befragten KMU-Führungskräfte in Deutschland geben an, dass durch die gleichzeitige geschäftliche und private Nutzung eines mobilen Endgeräts das Leben ihrer Angestellten vereinfacht wird.
  • Von den kleinen und mittelständischen Unternehmen in Deutschland, die ihren Mitarbeiter die berufliche Nutzung privater Endgeräte erlauben, verfügen jedoch nur 34 Prozent über Richtlinien, Prozesse und IT-Systeme, um diese Geräte zu verwalten.

Weitere Ergebnisse der Citrix-Studie

 

Studie „Beyond your device“ von BT Global Services und Cisco (Juni 2013)

Im Mai 2013 führte Vanson Bourne eine Untersuchung für BT Global Services und Cisco durch. Befragt wurden 2.200 IT-Entscheider und Büroangestellte von großen Unternehmen in 13 Ländern: Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Spanien, Italien, Benelux, Türkei, USA, Brasilien, Indien, China, Singapur und Vereinigte Arabische Emirate.

  • Nach dieser Studie haben in Deutschland bereits fast die Hälfte der Unternehmen eine BYOD-Richtlinie eingeführt (46 Prozent gegenüber 34 Prozent im Jahr 2012) (internationaler Durchschnitt: 36 Prozent).
  • Von den deutschen Unternehmen, die eine BYOD-Richtlinie umgesetzt haben, ermutigen 28 Prozent ihre Mitarbeiter, private Mobilgeräte zu nutzen. 15 Prozent der Unternehmen untersagen die Nutzung privater Geräte explizit. Deutschland ist damit im internationalen Vergleich eines der restriktivsten Länder.
  • Die wichtigsten Nutzungsszenarien für BYOD-Anwender sind geschäftliche E-Mails, Web-Zugang für dienstliche Zwecke und Zugriff auf Firmendokumente.
Bild: BT / Cisco

Bild: BT / Cisco

Zur Zusammenfassung der Studie von BT und Cisco

 

Check Point-Studie „The Impact of Mobile Devices on Information Security“ (Juni 2013)

Für diese Studie ließ der Security-Hersteller Check Point Software Technologies fast 800 IT-Fachleute in den Vereinigten Staaten, Kanada, dem Vereinigten Königreich, Deutschland und Japan befragen.

  • 79 Prozent der befragten Unternehmen verzeichneten im vergangenen Jahr mindestens einen Sicherheitsvorfall mit mobilen Endgeräten.
  • Bei 42 Prozent der Unternehmen lag der Schaden durch den Sicherheitsvorfall im sechsstelligen Bereich,16 Prozent erlitten sogar einen Schaden von mehr als 500.000 US-Dollar.
  • Ein Grund für die Zunahme von Sicherheitsvorfällen im mobilen Bereich ist die verstärkte Nutzung privater Endgeräte für berufliche Zwecke: Von den Unternehmen, die BYOD-Programme zulassen, geben 96 Prozent an, dass die Anzahl privater Geräte im Unternehmen gestiegen ist. Dennoch verzichten 63 Prozent auf Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz von Firmeninformationen.

Weitere Ergebnisse der Studie von Check Point

 

VMware-Studie (Mai 2013)

Das Marktforschungsinstitut Vanson Bourne befragte im Auftrag von VMware 1.500 IT-Entscheider und 3.000 Büroangestellte in Unternehmen mit 100-5000 Angestellten in Deutschland, Großbritannien, Frankreich, den Niederlanden, Italien und Skandinavien.

  • Mehr als drei Viertel (80 Prozent) der IT-Entscheider gaben an, dass sie bereits BYOD einsetzen oder demnächst einführen wollen.
  • 22 Prozent der Befragten nutzen BYOD, um Talente anzuwerben bzw. sie im Unternehmen zu halten.
  • Jeder dritte Angestellte (35 Prozent) würde darüber nachdenken, den Arbeitsplatz zu wechseln, wenn er sein mobiles Endgerät nicht für die Arbeit nutzen dürfte.

Zusammenfassung der Studie von VMware

 

Gartner-Report: „Bring Your Own Device: The Facts and the Future“ (Mai 2013)

Die Analysten von Gartner haben CIOs weltweit nach ihren Einschätzungen zum Thema BYOD befragt. Einige interessante Ergebnisse:

  • 38 Prozent der Befragten rechnen damit, dass sie im Jahr 2016 keine (mobilen) Endgeräte mehr für ihre Angestellten beschaffen müssen.
  • In mittleren und großen Unternehmen sind BYOD-Programme derzeit schon weiter verbreitet als in kleineren Unternehmen. Gerade kleinen Unternehmen bietet BYOD jedoch die Möglichkeit, ohne große Investitionen mobiles Arbeiten zu unterstützen.
  • In den USA unterstützen doppelt so viele Unternehmen BYOD wie in Europa. Auch Länder wie Indien, China und Brasilien liegen bei der BYOD-Umsetzung weit vor den europäischen Ländern.
  • Fazit von David Willis, Vice President und Distinguished Analyst bei Gartner: „BYOD strategies are the most radical change to the economics and the culture of client computing in business in decades.“

Weitere Informationen zur Gartner-Studie

 

BITKOM-Studie (April 2013)

Im Auftrag des Branchenverbands BITKOM hat das Meinungsforschungsinstitut ARIS 854 Unternehmen und rund 500 Beschäftigte zum Thema BYOD befragt. Die wichtigsten Ergebnisse:

  • 71 Prozent der Berufstätigen in Deutschland nutzen bereits private Endgeräte für die tägliche Arbeit.
  • Bei den verwendeten Gerätetypen liegen Notebooks (35 Prozent) vor PCs (32 Prozent) und Handys (31 Prozent). Private Smartphones werden von 19 Prozent für den Job genutzt und private Tablets von 8 Prozent.
  • 27 Prozent der Unternehmen in Deutschland erlauben Mitarbeitern, mit privaten Endgeräten auf das interne Netzwerk zuzugreifen.

Weitere Ergebnisse der BITKOM BYOD-Umfrage

Der BITKOM bietet außerdem einen BYOD-Leitfaden an, der kostenlos heruntergeladen werden kann.

Quelle: BITKOM

Quelle: BITKOM

 

Deloitte: Perspektive BYOD – Private Hardware in Unternehmen (März 2013)

Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte hat ein interessantes Strategiepapier zum Thema BYOD veröffentlicht. Darin wird unter anderem ein systematischer Management-Ansatz mit den vier Schritten Zielfestlegung, Risikoevaluierung, Richtliniendefinition und Implementierung beschrieben. Auch Checklisten helfen IT-Verantwortlichen bei der Planung und Umsetzung von BYOD-Programmen.

Strategiepapier „Perspektive BYOD“ von Deloitte herunterladen

Quelle: Deloitte

Quelle: Deloitte

 

Dell Quest Software: Global BYOD Survey (Februar 2013)

Unser Partner Dell Quest Software hat fast 1.500 leitende IT-Verantwortliche in den USA, Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Indien, Spanien, Italien, Australien, Singapur und China zu BYOD-Initiativen befragt.

Die Ergebnisse:

  • 70 Prozent der Unternehmen gehen davon aus, mit BYOD ihre Arbeitsprozesse zu verbessern.
  • 59 Prozent sind überzeugt, ohne BYOD reale Wettbewerbsnachteile gegenüber der Konkurrenz zu haben.
  • 74 Prozent der Befragten sagen, dass BYOD die Mitarbeiterproduktivität verbessert, 70 Prozent berichten von schnelleren Reaktionen auf Kundenanfragen.
  • Als wichtigste Vorteile für Anwender werden genannt: flexible Arbeitszeiten, mehr Raum für Kreativität, verkürzte Innovationszyklen und verbesserte Zusammenarbeit im Team.
  • Nach den Ergebnissen der Umfrage sind die USA, China (Großraum Peking) und Australien derzeit die drei führenden BYOD-Nationen. Hier werden besonders häufig private Endgeräte von Mitarbeitern unterstützt. In Frankreich, Deutschland und Großbritannien ist die Entwicklung dagegen noch am wenigsten fortgeschritten.
  • Die beiden wichtigsten Technologien für BYOD-Initiativen sind Desktop-Virtualisierung und Mobile Device Management (MDM).

Weitere Ergebnisse der BYOD-Studie von Dell Quest Software

 

Varonis – Bring your own device-Report (Januar 2013)

168 Unternehmen haben sich an der Online-Umfrage unseres Technologiepartners Varonis beteiligt.

  • Jedes zweite Unternehmen hat bereits mindestens ein Endgerät verloren, auf dem wichtige Unternehmensdaten gespeichert waren.
  • 57 Prozent der Unternehmen schützen mobile Endgeräte mit Passwörtern, 24 Prozent setzen Verschlüsselungsmethoden ein, 35 Prozent können Mobilgeräte aus der Ferne zurücksetzen („Remote Wipe“).
  • 57 Prozent der Umfrageteilnehmer sehen im BYOD-Trend ein Risiko für ihre persönlichen Daten.

Zum BYOD-Report von Varonis

Die Ergebnisse der Varonis-Studie in einer Grafik zusammengefasst:

Quelle: Varonis

Quelle: Varonis

 

IDC-Studie „Managing Mobile Enterprises – Unternehmen im Spannungsfeld von Mobilität, Collaboration und Consumerization (ByoD) in Deutschland“ (September 2012)

Das Marktforschungsunternehmen IDC befragte IT-Entscheider und Business-Verantwortliche aus 288 deutschen Unternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitern.

  • Jeder zweite Anwender (54 Prozent) in den befragten Unternehmen arbeitet zumindest teilweise außerhalb seines Büros.
  • 40 Prozent der Firmen haben eine Mobility-Strategie implementiert, um ihre mobilen Mitarbeiter besser zu unterstützen. Jeweils ein Viertel plant entweder eine Implementierung innerhalb der nächsten sechs oder innerhalb der nächsten zwölf Monate.
  •  58 Prozent der Unternehmen gestatten Mitarbeitern mit firmeneigenen Mobilgeräten den Zugriff auf Business-Applikationen – aber nur 33 Prozent erlauben den mobilen Anwendungszugriff mit privaten Tablets oder Smartphones.

Weitere Ergebnisse der IDC-Studie

 

„Workplace of the Future“-Report von Citrix (September 2012)

Auch unser langjähriger Technologiepartner Citrix hat eine Studie zum Thema durchgeführt. Für den „Workplace of the Future“-Report ließ Citrix 1.900 hochrangige IT-Entscheider in 19 Ländern befragen.

  • 33 Prozent der Unternehmen in Deutschland haben bereits mobile Arbeitsplatzmodelle eingeführt – bis 2020 wollen 94 Prozent der Befragten in Deutschland ihren Mitarbeitern mobiles Arbeiten ermöglichen.
  • Die Unternehmen versprechen sich davon flexiblere, wandlungsfähigere Arbeitsplätze (51 Prozent), geringere Kosten für Immobilien (48 Prozent) sowie niedrigere Reisekosten (44 Prozent). Außerdem hoffen Firmen, dadurch für Fachkräfte attraktiver zu werden (42 Prozent) oder wichtige Mitarbeiter zu halten (24 Prozent).
  • Als größte Vorteile für Mitarbeiter sehen die Befragten in Deutschland höhere Flexibilität (56 Prozent), mehr Produktivität (52 Prozent), geringeren Zeitaufwand beim Pendeln (46 Prozent) und bessere Work-Life-Balance (39 Prozent) aus.
  • Die Mehrheit der befragten Unternehmen wollen Bring Your Own Device (BYOD)-Programme einführen, um die große Zahl an Endgeräten zu verwalten, die von Mitarbeitern verwendet werden. In Deutschland bieten bereits 33 Prozent der befragten Firmen solche Modelle an, weitere 44 Prozent planen dies innerhalb der nächsten beiden Jahre.

Zum „Workplace of the Future“-Report von Citrix

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