Support-Ende von Windows Server 2003: Was Anwender jetzt beachten sollten

Verfasst am 18. Jun. 2015 von | Kategorie: Microsoft Lösungen

Am 14. Juli 2015 stellt Microsoft den Extended Support für alle Versionen von Windows Server 2003 ein. Noch immer ist das über zwölf Jahre alte Server-Betriebssystem in Unternehmen aber weit verbreitet: Nach einer aktuellen Analyse von Softline lief im ersten Halbjahr 2015 noch jeder fünfte Server unter Windows Server 2003 – und nur 7 Prozent aller Unternehmen hatten bereits alle ihre Systeme auf eine neuere Plattform migriert.

Was bedeutet das Support-Ende für Unternehmen, die jetzt noch Windows Server 2003 nutzen?

Ab dem 14. Juli 2015 werden keinerlei weitere Sicherheits-Updates für neu aufgedeckte Schwachstellen mehr zur Verfügung gestellt. Daher ist gerade in der Phase nach dem Ende des Supports vermehrt mit Angriffen auf Server mit dem veralteten Betriebssystem zu rechnen.

Der beste Weg, um solche Probleme schon vorab zu umgehen, ist natürlich die rechtzeitige Migration. Hierbei sollte aber – trotz des kurzen Zeitraums – nichts überstürzt werden. Wir empfehlen unseren Kunden, die zu migrierende Software in aller Ruhe zu analysieren und alle Funktionen auf Kompatibilität zu Windows Server 2008 R2 (oder noch besser Windows Server 2012 R2) zu testen.

Ist kurzfristig die Möglichkeit einer Migration nicht gegeben, sollten die noch vorhandenen Windows Server 2003 so gut wie möglich geschützt werden. Das bedeutet:

  • alle verfügbaren Updates installieren
  • Sicherheitskonfigurationsassistenten aktivieren
  • Verbindungen von und zum Server so gut wie möglich einschränken.

Unternehmen, die noch Unterstützung bei der Migration oder Absicherung ihrer Windows Server 2003-Systeme benötigen, können jederzeit mit unserem Team Kontakt aufnehmen.

 

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