Application Virtualization unter Windows Server 2012: App-V-Lizenzen sind in RDS CALs enthalten

Verfasst am 18. Sep. 2013 von | Kategorie: Desktop Delivery, Microsoft Lösungen

Da wir immer wieder Anfragen zur Lizenzierung von Microsoft Application Virtualization (App-V) unter Windows Server 2012 erhalten – hier noch einmal die Info: Die Lizenzen für App-V 5.0 sind in den Remote Desktop Services (RDS) CALs des neuen Server-Betriebssystems bereits enthalten.

Während App-V unter Windows Server 2008 noch das Desktop Optimization Pack voraussetzte – und damit nur für Software Assurance-Kunden verfügbar war – können Anwender von Windows Server 2012 die App-V-Technologie jetzt ohne zusätzliche Kosten nutzen, um Anwendungen zu virtualisieren.

Wir empfehlen grundsätzlich vielen unserer Kunden im RDS-/Citrix-Umfeld den Einsatz von App-V (und das schon seit der Zeit als App-V noch unter dem Namen SoftGrid bekannt war …) Mit der Technologie der Applikations-Virtualisierung lassen sich typische Software-Konflikte in RDS-/Citrix-Umgebungen vermeiden: Auch Anwendungen, die nicht miteinander kompatibel sind oder die nicht für Terminal Server-Umgebungen geeignet sind, können mit App-V gemeinsam auf einem Server betrieben werden.

Gerade für XenApp- und XenDesktop-Kunden gibt es jetzt außerdem noch ein weiteren wichtigen Grund, auf App-V zu setzen: Citrix stellt die Entwicklung seiner eigenen Anwendungs-Virtualisierungslösung ein und wird das „Citrix Application Streaming“ unter Windows Server 2012 und Windows 8 nicht mehr anbieten. Stattdessen verweist Citrix seine Kunden künftig auf die Technologie des Partners Microsoft.

Wir haben in den vergangenen Jahren umfassende Erfahrungen mit beiden Verfahren gesammelt – Application Streaming-Anwender, die jetzt Unterstützung bei der Migration auf App-V benötigen, können sich daher gerne an uns wenden.

 

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