Schutz vor Prism & Co.: So machen Sie Ihre E-Mails abhörsicher

Verfasst am 9. Jul. 2013 von | Kategorie: Datenschutz, Sicherheit und Verschlüsselung

Wie können sich Unternehmen vor dem Ausspähen ihrer Internet-Kommunikation durch Geheimdienste oder andere Organisationen schützen? Die aktuelle Diskussion um Abhörprogramme wie Prism und Tempora macht wieder einmal deutlich, wie anfällig die elektronische Kommunikation noch immer ist: E-Mails, die ungeschützt über das Web verschickt werden, sind so sicher wie eine mit Bleistift geschriebene Postkarte – jeder Rechnerknoten auf dem Transportweg kann den Inhalt theoretisch mitlesen oder sogar verändern. Wir empfehlen unseren Kunden daher, E-Mails mit vertraulichen Informationen grundsätzlich verschlüsselt zu übertragen.

Viele unserer Kunden – vor allem aus dem Bereich der öffentlichen Verwaltung – setzen dazu heute auf JULIA MailOffice. Die Lösung des deutschen Herstellers Allgeier IT Solutions ermöglicht nicht nur eine zuverlässige End-to-End-Verschlüsselung für die E-Mail-Kommunikation innerhalb einer Organisation – JULIA MailOffice unterstützt darüber hinaus die Einrichtung von beliebig vielen Mandanten. So können Anwender auch mit externen Partnern sicher kommunizieren. Mehrere Landratsämter, die mit uns zusammenarbeiten, nutzen diese Möglichkeit beispielsweise, um den Austausch von E-Mails mit Kommunen oder anderen öffentlichen Einrichtungen abzusichern.

JULIA MailOffice wird mittlerweile von zahlreichen Bundesbehörden und namhaften Unternehmen der freien Wirtschaft eingesetzt. Auch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) empfiehlt die Lösung für die Kommunikation nach VSnfD (Verschlusssache nur für den Dienstgebrauch). Unsere technischen Spezialisten haben in der Praxis bisher nur positive Erfahrungen mit der Lösung gesammelt – Installation und Administration gestalten sich erfreulich unkompliziert. Wenn Sie mehr über JULIA MailOffice erfahren möchten, nehmen Sie Kontakt mit uns auf.

Zum Weiterlesen: Hier noch eine interessante Einschätzung von Jörn Müller-Quade, Leiter des Instituts für Kryptographie und Sicherheit (IKS) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT):

www.helmholtz.de/artikel/Interview-Verschluesselung-und-die-Folgen-aus-Prism-1553

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2 Kommentare
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  1. Volle Zustimmung. Die Erfordernis zur Verschlüsselung von vertraulicher Kommunikation wird bislang unterschätzt bzw. völlig vernachlässigt.

    Für den Austausch personenbezogener Daten per E-Mail benennt das BDSG in der Anlage zu § 9 die Verschlüsselung als eine angemessenen Maßnahme im Rahmen der Weitergabekontrolle. Dies bedeutet, dass jede Mitarbeiterliste, Kundenliste, Vereinsmitgliederliste, etc. die als Word- oder Excel-Dokument per E-Mail verschickt wird, in jedem Fall zu verschlüsseln ist. Wer dies unterlässt verstösst gegen Pflichten aus dem BDSG.

    Das gleiche gilt natürlich auch für alle anderen unternehmenskritischen Daten, wie Konstruktionspläne, wirtschaftliche Kennzahlen oder auch interne Abstimmungen zur Unternehmensstrategie. Diese unterliegen zwar nicht den Bestimmungen des BDSG, aber im Rahmen der Pflichten eines ordentlichen und gewissenhaften Kaufmanns trägt die Unternehmensleitung die Verantwartung, für das Fehlen der Voraussetzungen, für eine vertrauliche Kommunikation.

  2. kann mich nur patric anschließen.

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