BYOD bei net2net: Wir starten das „Bring Your Own Dog“-Programm

Verfasst am 28. Jun. 2013 von | Kategorie: Allgemein, BYOD

Die ganze IT-Branche diskutiert über das Schlagwort BYOD – nur wir bei net2net sind schon einen Schritt weiter. Da der BYOD-Trend aus unserer Sicht nicht mehr aufzuhalten ist, starten wir heute offiziell unser „Bring Your Own Dog“-Programm.

Lachende Gesichter bei net2net: Schon kurz nach der Ankunft von Pilothund „Snoopy“ verbessert sich das Betriebsklima spürbar und die Mitarbeitermotivation steigt.

Nicht wundern, wenn Sie demnächst bei net2net anrufen und im Hintergrund lautes Bellen hören: Ab sofort dürfen alle unsere Mitarbeiter ihre privaten Hunde mit ins Büro bringen. Mit dem Pilotprojekt „Bring your own dog“ wollen wir gezielt die bessere Vereinbarkeit von Privat- und Berufsleben fördern.

Studien haben gezeigt, dass die Anwesenheit von Tieren im Büro das Betriebsklima verbessert und die Motivation der Beschäftigten um bis zu 90 Prozent erhöht. Außerdem können unsere Mitarbeiter jetzt wichtige private Verpflichtungen („Gassigehen“, „Hundefriseur“) während der Arbeitszeit erledigen und stehen so abends länger für berufliche Aufgaben wie dringende Support-Anfragen zur Verfügung. Von BYOD profitieren damit letztlich auch unsere Kunden.

Wir überlegen sogar, die Vierbeiner im Büro für kleine Botengänge einzusetzen. Falls Sie also in Ihrer nächsten net2net-Rechnung ein paar Hundehaare finden sollten, bitten wir um etwas Verständnis.

Unser Pilothund verhält sich mustergültig und erfüllt alle Security-Richtlinien. Nur auf dem Konferenztisch sollte er eigentlich nicht stehen.

Ein BYOD-Programm wirft jedoch auch zahlreiche Sicherheitsfragen auf. Bei net2net haben wir uns viele Gedanken darüber gemacht, wie wir sensible Daten und Firmenprozesse in Zukunft umfassend schützen können. Ergebnis unserer Überlegungen ist ein mehrstufiges Sicherheitskonzept.

  • Der Zugang  zum Unternehmen ist nur Hunden gestattet, die die geschäftlichen Mindestanforderungen erfüllen (stubenrein, keine Flöhe …).
  • Für größere Hunde gelten teilweise spezielle Security-Policies (wie z.B. Maulkorb, Leinenzwang).
  • Wichtige Unterlagen dürfen nicht mehr in Bodennähe oder in der Nähe der Futternäpfe aufbewahrt werden.
  • Das BYOD-Programm unterstützt derzeit noch keine Katzen, Goldfische, Vogelspinnen, Riesenschlangen oder anderen Haustiere. Eine Ausdehnung auf weitere Tierarten ist jedoch im nächsten Programm-Release denkbar.
     

Auch wenn Snoopy mindestens genauso wachsam und aufmerksam ist wie unsere Mitarbeiter – bei Firmen-Meetings muss er grundsätzlich draußen bleiben.

Wir hoffen natürlich alle, dass das BYOD-Programm sich in der Praxis bewährt. Allerdings sind dafür auch unsere Mitarbeiter gefordert. Durch verantwortungsbewusstes Verhalten können sie erheblich zum Gelingen des Programms beitragen.

  • Stöckchenwerfen und andere Hundespiele sind innerhalb des Gebäudes nicht erlaubt – insbesondere wenn dabei technische Geräte wie Computermäuse, USB-Sticks oder Firmen-Smartphones zum Einsatz kommen.
  • Bestimmte Räume innerhalb des Firmengebäudes sind für Hunde tabu. Dazu gehören beispielsweise der Serverraum und die Besprechungsräume. Es ist auch nicht gestattet, Hunde als „Stellvertreter“ zu wichtigen Firmen-Meetings zu entsenden.
  • Grundsätzlich sollten die Hunde immer in einem gewissen Abstand zu den Computerarbeitsplätzen gehalten werden. Wir möchten damit vor allem vermeiden, dass von Mitarbeitern verursachte Fehler wie zum Beispiel falsche Systemkonfigurationen den vierbeinigen Begleitern angelastet werden („Der Hund war’s!“).
     

Das ist natürlich nicht erlaubt: Unsere BYOD-Hunde dürfen weder Support-Anrufe entgegennehmen noch selbständig E-Mails beantworten oder Server konfigurieren.

Wir sind sehr gespannt, wie sich das BYOD-Programm im Alltag entwickelt, und werden über unsere Erfahrungen berichten. Nach ersten vorsichtigen Schätzungen werden wir unser Büro künftig mit zwei Schäferhunden, drei Pudeln, einem Cocker Spaniel, zwei Dackeln, einem afghanischen Windhund, zwei französischen Bulldoggen, drei Doggen, einem Chihuahua, einem Bernhardiner und diversen Mischlingen teilen. Seien Sie also nicht überrascht, wenn Sie bei Ihrem nächsten Besuch in unserem Haus von einer munteren Hundemeute überrannt werden – und denken Sie immer daran:
Die wollen nur spielen 😉

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2 Kommentare
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  1. Na super, da bin ich ja demnächst einen unserer vier Schützlinge schon mal „los“. Stellt sich jetzt nur die Frage nach dem BYOB 😉

  2. Ich will mitspielen :-)

    Sehr toll, sehr innovatiov

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